Player hobelbank
Mind
Ha bi mine Eltere dr alti Küchetisch vo unde aagluegt, will är wacklet. Dr Vater het scho es Stück Karton unger es Bei gschobe und isch mit däm eigentlech zfride. Mi nimmt Wunder, wär dä Tisch gmacht het; d Verbindige si sauber, aber nid überall gliich, und a eim Ort het öpper mit em Hobel z tüüf gno. Me gseht's nume, wenn me drunger hocket. I ha mi verwütscht, wie i mir dä Maa a sire Werkbank vorgstellt ha, mit em Ärger über dä eint Strich. Villicht isch es ihm ou gliich gsi. Dr Tisch staht schliesslech sit Jahrzehnte da. Dr Vater het gfragt, ob i jetz öppis flicke oder nume bsichtige.
Emotion
Nadja het vo ihrer Stell i dr Stadt verzellt und i ha grad nach de Züg gfragt. Wie lang, wie oft, was es choschtet. Sie het dänn gseit, i chönnt ou eifach mal säge, dass es sie freut. Das het mi troffe, will i mi ja für sie freue, aber nid nume. I ha gärn, wie mer hie läbe, mit de Lüt wo mer kennt und em churze Wäg i d Werkstatt, und ha Angscht, dass das für sie plötzlich z chli isch. Ha ihre das nid alles eso gseit, nume dass i mi no dra gwöhne muess. Si isch dänn nöcher cho uf em Sofa. Bi immer no chli unruhig, aber wenigschtens hei mer nid bis am Schluss über Fahrplän gredt.
Body
Ha am Sunntig im See badet, nid lang, aber richtig, mit em Chopf unger Wasser. Bi zerscht viel z gschwind ine und ha grad die churzi, blödi Schnappatmig gha, wo me würklech nid lässig drbi usgseht. Nach es paar Züg isch es guet gange, d Arme hei zoge und d Bei si eifach mitgloffe. Mi link Dume het im chalte Wasser fasch nüt gspürt, ersch bim Abtrockne isch die alti Druckstell wider cho. Bi nachhär uf em Tüech gläge und ha mi schwer und warm gfühlt, obwohl i gar nid viel gmacht ha. Nadja het gmeint, i söll d Ouge uftue, süsch würd i grad schlofe. Das wär eigentlech ou rächt gsi.